In den folgenden Wochen werden wir immer wieder von Spielen erzählen, bei denen es eine kleine (oder größere) Geschichte dazu zu erzählen gibt. 🙂
Dieses (erste) mal mit „Union Pacific“ von Alan R. Moon im Amigo Verlag.

Das erste Spiel, an was ich mich immer erinnere war „Cafè International“.
Nicht, weil es ein gutes Spiel ist (es ist ein gutes spiel 😉 ), sondern, weil ich zu klein war, um es zu Spielen.
Aber das Spiel, was vllt. mich bis heute so zum begeisterten Spieler gemacht hat, ist „Union Pacific“.
Erstmal gespielt im Zarten alter von 11 (oder 12) war es früher vor allem die Begeisterung, das es etwas mit Zügen zu tun hat („Züge sind immer gut“).
Es kam in die Familie und wurde dort von meinen Brüdern und mir auch schnell zu einem Spiel was immer rausgezogen wurde, wenn es für mehr leute etwas Taktischer sein sollte.

Aber mehr zum Spiel selbst.
„Union Pacific“ funktioniert für 2-6 Spieler und dauert mit erklären ca. 2-3 Stunden.
Der Spieler ist ein Unternehmer, der durch geschickten Ausbau von Eisenbahngesellschafen und investieren in Aktien der Gesellschafen sein Geld vermehren will.
Der Sieger ist, der am Ende Meisten Geld hat.

Eine einfaches Spielelement macht das Spiel Taktisch: Die „entweder-das-oder-das“ Entscheidung. Entweder man baut eine Eisenbahngesellschafen aus und macht sie dadurch Wertvoller, oder
man investiert in eine neue Gesellschafen, zieht dadurch aber keine neuen Aktien nach. Dieses Spielelement lässt einen jede Runde wieder überlegen „Hm, jetzt erst in die Gesellschafen dort investiert und damit noch Geld abstauben,
oder aber diese Ausbauen und dem Kollegen, der da so grad auf die ausliegende Aktie schielt, diese vor der Nase wegzuschnappen…“.

Ein (für mich) All-Time-Favorit, den ich immer wieder gerne aus dem Regal ziehe, um sogar Leute, die nicht so oft am Spieletisch zusammensitzen, an taktische Spiele ran zuführen.

Dieses (und natürlich weitere) werden alle auf dem „Meeple aus dem Sack“ Spielewochenende dabei sein. 🙂
Habt ihr auch so eine Geschichte zu einem Spiel? Schreibt sie doch in die Kommentare.