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Schlagwort: Amigo

Aus dem Spieleregal – 6 Nimmt

Autor: Wolfgang Kramer
Verlag: Amigo
Kategorie: Kartenspiel
Erscheinungsjahr: 1994

Die deutlichste Erinnerung an 6 Nimmt kommt aus dem Familienurlaub in England. Meine Mutter meinte mich und meine Brüder durch gefühlt ganz England zu schleifen, damit unser Englisch besser wird.
Spoiler: Es hat zu dem damaligen Zeitpunkt nicht viel gebracht, wir fanden in jeder Jugendherberge Deutsche und einmal eine ganze Schulklasse.
Aber dabei gab es immer wieder in den Jugendherbergen schöne Internationale Runden von 6 Nimmt, weil das Material so wunderbar Sprachneutral ist. Und Engländer fluchen hören ist witzig.^^

Aber mehr vom Spiel selbst.
„6 Nimmt“ ist ein Spiel für 2-10 Spieler. Jeder Spieler bekommt 10 Karten und muss davon eine Pro Runde spielen. Dabei kann sich der Spieler die Karte selbst aussuchen.
Nachdem sich jeder Spieler seine Karte ausgesucht hat, wird diese gleichzeitig aufgedeckt und an die vier Reihen angelegt. Bei jedem Spieler, wo die 6. Karte angelegt wird, werden die vorherigen fünf Karten als Minuskarten dem Spieler gegeben.
Sobald alle 10 Karten gespielt wurden, werden die Minuskarten gezählt und der Spieler mit den wenigsten Punkten gewinnt.

Der Reiz des Spieles macht für mich das miteinandern aus. Ständig hoft man, nicht der mit der 6. Karte zu sein und am besten ganz knapp hinter diesen zu legen. Ein ordentliches Gefluche gehört für mich dazu, genauso wie das Jubeln darüber, dass es grad noch geklappt hat.
Wichtig: Es ist zwar Technisch mit weniger als 4 Leuten spielbar. Aber es macht wenig bis keinen Spaß. Der große Spaß entsteht erst ab 5-6 Mitspielern.

Dieses (und natürlich weitere) werden alle auf dem „Meeple aus dem Sack“ Spielewochenende dabei sein. 🙂

Aus dem Spieleregal – Folge 1: Union Pacific (Reupload)

In den folgenden Wochen werden wir immer wieder von Spielen erzählen, bei denen es eine kleine (oder größere) Geschichte dazu zu erzählen gibt. 🙂
Dieses (erste) mal mit „Union Pacific“ von Alan R. Moon im Amigo Verlag.

Das erste Spiel, an was ich mich immer erinnere war „Cafè International“.
Nicht, weil es ein gutes Spiel ist (es ist ein gutes spiel 😉 ), sondern, weil ich zu klein war, um es zu Spielen.
Aber das Spiel, was vllt. mich bis heute so zum begeisterten Spieler gemacht hat, ist „Union Pacific“.
Erstmal gespielt im Zarten alter von 11 (oder 12) war es früher vor allem die Begeisterung, das es etwas mit Zügen zu tun hat („Züge sind immer gut“).
Es kam in die Familie und wurde dort von meinen Brüdern und mir auch schnell zu einem Spiel was immer rausgezogen wurde, wenn es für mehr leute etwas Taktischer sein sollte.

Aber mehr zum Spiel selbst.
„Union Pacific“ funktioniert für 2-6 Spieler und dauert mit erklären ca. 2-3 Stunden.
Der Spieler ist ein Unternehmer, der durch geschickten Ausbau von Eisenbahngesellschafen und investieren in Aktien der Gesellschafen sein Geld vermehren will.
Der Sieger ist, der am Ende Meisten Geld hat.

Eine einfaches Spielelement macht das Spiel Taktisch: Die „entweder-das-oder-das“ Entscheidung. Entweder man baut eine Eisenbahngesellschafen aus und macht sie dadurch Wertvoller, oder
man investiert in eine neue Gesellschafen, zieht dadurch aber keine neuen Aktien nach. Dieses Spielelement lässt einen jede Runde wieder überlegen „Hm, jetzt erst in die Gesellschafen dort investiert und damit noch Geld abstauben,
oder aber diese Ausbauen und dem Kollegen, der da so grad auf die ausliegende Aktie schielt, diese vor der Nase wegzuschnappen…“.

Ein (für mich) All-Time-Favorit, den ich immer wieder gerne aus dem Regal ziehe, um sogar Leute, die nicht so oft am Spieletisch zusammensitzen, an taktische Spiele ran zuführen.

Dieses (und natürlich weitere) werden alle auf dem „Meeple aus dem Sack“ Spielewochenende dabei sein. 🙂
Habt ihr auch so eine Geschichte zu einem Spiel? Schreibt sie doch in die Kommentare. 

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